Sommerregen.

Es riecht nach Regen.

Du ziehst mich zu dir heran, greifst meine Hand. Unsere Finger verflechten sich zur scheinbar unlösbaren Verkettung unserer beiden Körper. Ein Lächeln befleckt dein Gesicht, so herzhaft ungezwungen, so sonnig-zart. Wir fühlen uns einzigartig, zwischen all diesem promenierenden fahlgrauen Gestalten um uns herum.

Und mit dem ersten Regentropfen, dem ersten wundervoll warmen Sommerregen in diesem Jahr ziehen wir uns die Kapuzen unserer Pullis über unsere Köpfe. Wir sind glücklich. Als der Regen immer stärker wird, bleiben wir stehen. Die unbändigen Tropfen durchnässen unsere Kleidung, unsere Haare, unsere Körper. Und als wir uns zu küssen beginn, scheint es plötzlich so absolut vollkommen still. Wir sind allein hier. Einsam hier in der Mitte der Welt.

Es riecht nach. Nach Sonne wahrscheinlich.

[n1/the larch|flickr]

5 Gedanken zu „Sommerregen.“

  1. kannst du endlich mal damit aufhören, mich die ganze zeit fast zum weinen zu bringen?! :‘)
    nein ernsthaft, das ist großartig.
    du bist wahnsinnig talentiert!

  2. Einfach wunderschön deine Texte (:
    So gefühlvoll. Toll.

    Ich hoffe du hast nichts dagegen das ich deine Seite gelinkt habe, aber ich find sie einfach super ♥
    Und bevor ich sie verlier‘ geh ich lieber auf Nummer sicher (:

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