Ende.

Das einfach mal so stehen lassen.

Ich spiele seit einigen Stunden mit dem Gedanken, eine Blogpause einzulegen. Keine täglichen Einträge mehr. Vielleicht die nächste Botschaft erst in einigen Wochen und wenigen Monaten. Oder in einigen Stunden. Ich verstehe nicht wieso, aber der Gedanke an eine Selbstinszenierungspause fühlt sich nicht falsch an.

Immer öfter in letzter Zeit habe ich mir gedacht, diesen oder jenen Text möchte ich so stehen lassen. Nichts danach. Und doch sollte ich wieder schreiben. Es war nie ein Zwang, es war in letzter Zeit immer aus Freude und Spaß am Schreiben. All die Dinge, die ich neu hier begonnen habe, haben mir gut getan. Und dann plötzlich das.

Es beeindruckt mich, wie sehr mir der Blog half, nach dem größten Schicksalsschlag, den ich jemals erlebt habe. Er hat mir geholfen, über alles zu schreiben. Und dann verliebt sich dieser Junge wieder einmal und wird von einem kurzen Steinchen am langen Weg aus dem Gleichgewicht geworfen und möchte liegen bleiben.

Diese eine Sache wirft mich so weit zurück, dass ich mit einem Teil von mir brechen möchte. Diesem Blog, der mir sehr am Herzen liegt und meine intimsten Gedanken publikumswirksam präsentiert. Irgendwann möchte ich wieder hier was schreiben. Und vielleicht dauert der Gedanke nur wenige Stunden an.

Wie bemitleidenswert ist das denn? Ich möchte liegenbleiben und wiederhole noch einmal das gefürchtete Wort: Blogpause.

//Höchstwahrscheinlich wird es doch nichts damit. Meine Psyche wurde beruhigt. Und heute Abend gehts wahrscheinlich weiter. 

10 Gedanken zu „Ende.“

  1. hm.. eine blogpause.. – das wäre hart für die Leserschaft. Aber ich glaube da auch – wie Du – noch nicht so ganz dran. Dafür ist es Dir zu wichtig und Du bloggst „leidenschaftlich“, oder?
    liebe Grüße

  2. Kleine Pausen tun von Zeit zu Zeit einfach gut. Arbeitspausen, Beziehungspausen, kreative Pausen — und eben auch Blogpausen. Manchmal reichen ja schon zwei, drei Tage, bis die Batterien wieder aufgeladen sind. Gönn’s Dir, wenn Dir danach ist. Ich auf jeden Fall lese Dich immer wieder gerne und würde mich freuen, wenn die Pause nicht zu lang ausfiele. 🙂 *drück*

  3. @ lucy. Ja, es ist eine Leidenschaft. Die Morgenstunden waren vom Gefühlsstatus her schlimm. Wirklich schlimm. Wie schon lange nicht mehr. Jetzt geht es eh schon wieder besser. Vielleicht gönne ich mir bis morgen noch eine Pause. Vielleicht kommt auch heute noch was. Liebe Grüße

    @ andré. Pausen sind großartig. Nicht nachdenken müssen, was man als Nächstes tun möchte/will/kann/darf. Egal wo. Mir half vorhin eine Aufmunterung einer wunderbaren Freundin. Jetzt gehts mir zwar noch nicht 100% megamalometrisch gut. Aber um einiges besser. Und vielen Dank, ich werde dich nicht zu lange warten lassen *mich freudig drücken lass*

  4. ich mache ja auch immer wieder Pausen, wenn es mir mal zu bunt ist zu bloggen. Das ist ok. Doch in dem Moment wo man anfängt sich eine Stammleserschaft aufzubauen muss man auch an die denken. 🙂

  5. Dieses Liegenbleibenwollengefühl kenn ich auch gut… wahrscheinlich jeder. Und es ist böse. So richtig. Also rappel dich nochmal kurz auf und entscheide dann, dich hinlegen zu wollen. Das Ergebnis ist zwar das Gleiche, aber irgendwie ist es doch ganz anders…
    Und sonst… Auf Wiederlesen.

  6. Pausen können wichtig sein, das stimmt! Gönn Sie Dir. Sei es auch nur 1, 2 Tage, eine Woche oder länger -ganz egal. Mach‘ was Dir gut tut.
    Auch ein *drück* 🙂
    lg

  7. Vielen Dank euch allen. Fürs Verständnis und so. Für den guten Zuspruch. Und dein Tipp, Nadja, ist eigentlich sehr sinnvoll. Aufrappeln tut manchmal gut und ermöglicht einen etwas anderen Blick.

    Und wer sprach hier noch Mal von einer Blogpause? (diesen Eintrag einordnen unter „Blogpausen, die dann doch nichts wurden“)

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