Manchmal … [Ein Einschub]

Manchmal passieren wundersame Dinge. Das wissen wir alle. Nur neuerdings passieren sie auch mir so manches Mal. Irgendwann, es wird wohl schon Monate her sein, fragte ich per Twitter, ob jemand einen Job für mich hätte. Und ich war mir sicher, dass sich niemand melden würde. Ohne Vorkenntnisse über meine Person ist es natürlich schwer, mich anzustellen. 

Letzte Woche bekam ich dann eine Direct Message, in der jemand mir bis dahin Unbekannter (bzw. nur so Web 2.0ig-bekannt) mich fragte, ob ich Lust auf einen Kaffee hätte. Schon der Hashtag #business machte mich etwas stutzig. Und nachdem ich heute Nachmittag eben dieses Treffen antrat, wurde ich mehr oder minder mächtig überrascht.

Aber nächster Woche bin ich ein geringfügig Angestellter bei ovos, einer Agentur für digitale Kommunikation. Dort muss ich verschiedene Projekte redaktionell betreuen. Und einfach nur Part of the Web 2.0 sein. 6-8 Stunden pro Woche bin ich dann für diese Projekte zuständig, aber so wie ich kenne, werde ich immer mal wieder jeden Tag reinsehen und updaten. 

Somit trete auch ich endlich ins Berufsleben ein. Ich hoffe, dass man mit meiner Arbeit zufrieden sein wird. Und ich freue mich, nun auch endlich mein eigenes Geld zu verdienen. 

Eine wundervolle Überraschung, so kurz vor. Und überhaupt. Ich musste mich nirgends bewerben, einzig und allein meine Twitteraktivität im Besonderen (und meine Web2.0-Affinität im Allgemeinen) war ausschlaggebend für die Kontaktaufnahme. Sehr cool, liebes Web 2.0!

[Und somit reihe ich diese Sache ein in all die Dinge, die mir das Web 2.0 bisher ermöglicht hat.]

Dear. Diary?

Erwachsen werden

Ein Gespräch. Irgendwann einmal das Lenken in Richtung Blog. Und Bloggen. Und meine Art zu Bloggen.

Ich habe wieder einmal deinen Blog gelesen. Und jedes Mal wenn ich ihn lese, habe ich irgendwie Schuldgefühle. Als würde ich ein Tagebuch lesen.

Womit du Recht hast. Es ist zu einer Art Tagebuch geworden. Man findet alles hier. Meine Gefühle, Gedanken, unausgesprochenen Worte und ausgedachten Geschichten. Ist es zu persönlich? Verrate ich zuviel aus meinem Leben?

Ich würde viel Privates nicht schreiben. Oder so schreiben, dass sich nur ganz wenige auskennen.

Wie soll ich auf Privates verzichten. Meintest du die Texte über Liebe? Die meine Gefühle einfach wiederspiegeln. Würde die Person, an die das „du“ gerichtet ist, das lesen, was würde dann passieren? Vielleicht würde dann alles schneller passieren. Es würde sich rasanter entscheiden, in welche Richtung es geht.

Ich weiß ehrlich nicht, wer jetzt nun meinen Blog liest. Ob nun viele Freunde dabei sind, wenn ich mein Leben virtuell wiedererlebe. Selbst SiteMeter, dieses Programm, was mir sagt, von wo die Leser kommen, sagt mir nicht, wer denn hier nun liest. Schreibe ich zuviel Privates? Schreibe ich zuviel.

Und so würde ich nun gerne wissen, was du von meinem Diary hältst. Es würde mich freuen, wenn du mir einige Antworten beantworten könntest.

  1. Ist mein Blog zu persönlich?
  2. Verrate ich zuviel aus meinem Leben?
  3. Lebt es sich besser als anonymer Schreiber?
  4. Schreibe ich zuviel Privates, zu vieles, was eigentlich ungeschrieben bleiben soll?
  5. Was würdest du sonst gerne hier lesen?
  6. Welche Kategorie gefällt dir am besten?
  7. Und was fehlt hier in diesem Blog?

Ich sage schon mal danke im Vorraus und hoffe auf sehr viele hilfreiche Antworten.