
Turmbau zu.
„Du liebst mich. Du liebst mich nicht. Liebst mich nicht. Nicht. Nicht.“ Zehn Stunden sind vergangen, seit der Tag mit meinem Augenaufschlag begonnen hat. In jeder Hundertstelsekunde, jedes Mal wenn ich zwinkere, verliert der Tag Minuten an Zeit. Das Wässer plätschert und langsam aber sicher kommt sie. Die Dunkelheit und die Nacht.
„Wohin wollen wir gehen. Wohin führst du mich. Wo sind wir. Wo ich.“ Tannenbäumchen wachsen für das nächste Weihnachten und irgendwo verrottet eine Banane aus Südamerika oder Afrika ganz langsam und zerstört dadurch den Anblick einer reinen Welt. Überall liegen sie herum und niemand wagt und niemand fragt. Und fragt und liegt. Mitten auf der Straße mit Blick zu den Sternen und Blick auf die Wolken. Und man sieht. Und doch nichts.
„Deine Hand. Deine Haut. Deine Stimme, dein Atem. Dein Lächeln. Ich. Wir.“ Der Grashalm streicht langsam über das Gesicht und schneidet sich sorgfältig hinein in das makellose Gesicht. Hinterlässt eine Furche und eröffnet dem Blut einen schmalen Weg. Das Haar tränkt sich mit der roten Last, dem Saft des Lebens, dem Benzin des Sterblichen. Niemand streicht diese Strähne weg und niemand sieht das Blut. Nur die Berührung dort, an dieser Stelle, an diesem Ort, es schmerzt. Tut weh.
„Ein Elefant für dich. Ein Elefant. Für. Für Dich.“ Der natürliche Lauf des Lebens und die Antwort auf die Zeit und die Frage nach der Dunkelheit. Sammelpunkt der Unwissenheit und Stille. Nichts ist rein und. Und mein und dein. Kein wir. Nur das Ich in diesem Gedankenkomplex aus Liebe und Leben und Ende und Anfang und Vergebung und Traum. Ein Turmbau zu. Und doch nichts. Nichts weiter.
