
Foto: Phillip Kalantzis Cope | flickr
„Buchstabiere: Schmetterlinge.“
– „Können Sie das Wort in einen Satz einbauen?“
„Okay. Jedes Mal wenn er sie wieder einmal sah, schlugen die Schmetterlinge Purzelbäume in seinem Bauch. Und auf sein Gesicht setzte sich ein Lächeln, was er nur schwer verbergen konnte und es in Wahrheit auch gar nicht versuchte. Und er atmete tief ein, kurz aus und fasste Mut, nur um ihn Sekunden später wieder zu verlieren. Aber die Schmetterlinge, die blieben. Und mit all seinen Gedanken und den wunderbaren Gefühlen fütterte er sie, wobei sie immer noch weiter wuchsen und es schließlich immer schlimmer wurde. Das Kribbeln in seinem Bauch wurde sein täglicher Begleiter und tapsend, der Schwerelosigkeit nahe, lebte er so wundervolle Tage, voll Frühling und Sonne und genussvollem Nichtstun und herausfordernden Aufgaben. Und ließ es sich einfach nur gut gehen, mit ihr und ohne ihr. Und manchmal, wenn er ganz leise war und irgendwo auf einer Wiese oder in einem Bett lag und selbst sein iPod endlich mal schwieg, da hörte er sie flattern, die Schmetterlinge. Und schon setzte sich ein Lächeln auf sein Gesicht. Und doch freute er sich jedes Mal wieder, wenn sie sich sahen, und wenn sie lachte, nur für ihn und die Nähe ihre Distanz verlor. Und manchmal, wenn er richtig leise war und die Schmetterlinge in seinem Bauch für ihn verstummten, da horchte er ganz genau hin. Und er glaubte, auch bei ihr so etwas wie ein Flattern zu bemerken.“
– „O-o-. Okay. Schmetterlinge also. S-M- … ach, verdammt!“

