Und bleibe.

»Weißt du, ich hatte immer Angst vor der Zukunft. Ich wollte mich nicht auf Pläne einlassen. Und dann kamst du. Und nahmst mir die Furcht vor der Ewigkeit.«

Etwas mehr als zwei Monate ist es her, seit wir wir sind. Zwei solch wundervolle Monate, geschützt unter einer Decke aus Schmetterlingen. Zwei Monate, in denen mir kein Weg zu weit war und zwei Monate, in denen du mir gezeigt hast, wie sehr du mich liebst. Für uns hat Zeit ihre Macht verloren. Sieben Jahre kennen wir uns schon und in Wahrheit fühlt es sich an wie eintausend Stück davon. Fühlt es sich an wie eine wundervolle Ewigkeit.

In zwei Jahren werde ich meinen Abschluss machen, in der Stadt, die ich schon so liebgewonnen habe. Die zum einen Heimat und zum anderen auch Zufluchtsort für mich geworden ist. Und all die Monate werden wir pendeln müssen, wenn wir uns sehen wollen. Eine Stunde ist nicht die Welt, aber ein Brocken voll elendigem Vermissen.

»Und weißt du, es gibt eine Sache, auf die ich mich am meisten freue. Wenn ich mit Sack und Pack vor deiner Tür stehen werde, du mir in die Arme fällst und ich sage: ›Hier bin ich und hier bleibe ich auch, mein Schatz.‹ Darauf freue ich mich.«