Die Erwartungshaltung [Eine Feststellung]

Ich denke, die Erwartungshaltung in mich ist viel zu groß.

Was hat all das hier nur zu bedeuten? Dieser eine Gedanke kam mir vor kurzem erst, und selbst heute, beinahe zwei Wochen danach, ist er noch mein voller Ernst. Welche Erwartungshaltung? Man kann es nur sehr schwer erklären. Vielleicht mal in Richtung Berufswunsch. Ich wurde ein paar Mal in Tageszeitungen abgedruckt, aber bin ich alleine deswegen prädestiniert für so einen Job? Die Interesse ist da, ja. Keine Frage. Aber ist es das, was ich machen will? Eben. Genau das weiß ich nicht. Und ja, verdammt. Seit mehr als fünf Jahren schon renne ich dem Traum des Journalisten hinterher. Seit nunmehr beinahe 9 Jahren wusste ich, dass mein Beruf etwas mit Schreiben zu tun haben muss. Aber bin ich hier richtig? Hier, in dieser Welt. Ich weiß es nicht. Vielleicht will ich doch etwas ganz anderes machen? Vielleicht bin ich ein besserer Schauspieler als Journalist. Vielleicht will ich wirklich nur Bücher schreiben, und mich zwischen dem Veröffentlichungsdatum des einen Buches und des darauffolgenden in meiner Wohnung verkriechen. Ich hab‘ so viele Träume. So viele verdammte Träume, die mir jeden rationalen Zugang zu meinem zukünftigen Leben verwehren. Und ich will nicht der Typ sein, der irgendwann geschlagen aufgibt, um dem Trott zu folgen. Ich will nie zu träumen aufhören.

Aber man kann gerne sagen: Ich kann mehr, als ich zu zeigen bereit bin. Und ich sträube mich dagegen, Erwartungen zu erfüllen. Aber ihr werdet schon sehen.

Um es in den Worten von Kettcar (die gerade passend in meiner Playlist aufgetaucht sind): Wir Ich werden nie enttäuscht werden. Ihr vielleicht schon.

Ein Gedanke zu „Die Erwartungshaltung [Eine Feststellung]“

  1. Ui. Ich glaub, ich komm hier öfter mal vorbei, Herr Juniorjournalist! Lass dich nicht unter Druck setzen und vor allem: Tu’s auch nicht selber. Leicht gesagt, ich weiß schon. Aber Kopf hoch, Brust raus und frisch ans Werk. Und niemalsnicht mit dem Träumen aufhören, NIE!

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